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Trockenes Auge

Ein "trockenes Auge" gilt heute als die häufigste Erkrankung in der Augenheilkunde. Nach neueren Untersuchungen hat etwa jeder 5. Patient, der einen Augenarzt aufsucht, ein trockenes Auge. Erfahren Sie hier, wie es entsteht und wie genau wir Ihnen helfen können.

Was ist ein Trockenes Auge?

Erkrankungen der Augenoberfläche und des Tränenfilms gehören heutzutage zu den häufigsten Erkrankungen am Auge überhaupt. Störungen des Tränenfilms, also der Benetzung der Augenoberfläche, werden als Trockenes Auge bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die nicht leichtfertig abgetan werden darf. Deutliche Zeichen eines trockenen Auges sind subjektive Beschwerden, wie z.B. erhöhte Lichtempfindlichkeit, Fremdkörpergefühl, Jucken, Brennen und Rötungen bis hin zu objektiven Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit.


Wie entsteht ein Trockenes Auge?

Die häufigsten Ursachen sind...

  • nachlassende Tränenproduktion im Alter

  • rheumatische oder internistische Erkrankungen, wie z.B. Polyarthritis, Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten

  • Erkrankungen, bei denen Antikörper gegen körpereigene Stoffe gebildet werden (Morbus Sjörgen, Lupus erythematodes, Sklerodermie)

  • Hautkrankheiten

  • Hormonumstellungen (Klimakterium)

  • Nervenlähmungen, wie z.B. nach einem Schlaganfall

  • Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie z.B. ß-Blocker, Anti-Baby-Pille, Schlaf- und Beruhigungsmittel

  • Mangelernährung

  • klimatische Einflüsse (heiße oder auch zu trockene Umgebungsluft und Jahreszeiten sowie Klimaanlagen)

  • Umweltbelastungen (Ozon, Staub, Lösungsmitteldämpfe etc.)

  • Bildschirmarbeiten oder aber der chronische Gebrauch von gefäßzusammenziehenden Augentropfen (sog. Weißmacher).


Was können Sie gegen ein Trockenes Auge tun?

Prinzipiell verfolgen wir den Ansatz der Beseitigung des Leidens oder der eigentlichen Ursachen. Nach einer ausführlichen und individuellen Untersuchung mithilfe der zur Zeit modernsten Geräte zur Analyse eines trockenen Auges, erfolgt in der Regel die Anwendung eines geeigneten Benetzungsmittels, auch als künstliche Tränen bekannt. Dieses Tränenersatzmittel muss unbedingt auf die eigentliche Ursache abgestimmt sein. Dabei ist die Behandlung meist langwierig und erfordert viel Geduld. In schweren Fällen ist definitiv eine Behandlung durch einen Augenarzt von Nöten und wird von uns eindeutig empfohlen. Wir nehmen Ihre Gesundheit – insbesondere die Ihrer Augen – sehr ernst.